Malz

Zur Bierproduktion wird in Deutschland nicht unvermälzte Gerste, sondern das Veredelungsprodukt Braumalz eingesetzt. Das Braumalz stellen spezialisierte Mälzereien her, wobei dort der natürliche Keimungsprozess der Gerste durch Wassergabe eingeleitet wird. Dieser Keimungsprozess dauert etwa 6 Tage und wird durch schonende Trocknung (Darren) beendet. Unser Braumalz wird aus zweizeiliger, heimischer Sommerbraugerste hergestellt, die ausschließlich regional angebaut und in Mälzereien ebenfalls in Baden-Württemberg und den angrenzenden Regionen nach unseren Vorgaben vermälzt wird. Mit den Landwirten und den Mälzereien verbinden uns jahrzehntelange vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen.

Der Braugerstenanbau für unser Malz erfolgt nach den Richtlinien für den integrierten und kontrollierten Anbau (ik-Anbau). So ist es möglich, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Den daraus resultierenden Mehrpreis für ika-Gerste sehen wir als Unterstützung des heimischen Braugersten- anbaus, der Landwirtschaft und als wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz.

Ein großer Teil der Braugerste, die von den Landwirten der umliegenden Braugerstenerzeuger- gemeinschaften nach diesen strengen Vorgaben angebaut wird, wird zur Malzerzeugung für Rothaus benötigt. Neben Gerstenmalz verwenden wir in Rothaus zur Herstellung unseres Hefeweizenbieres Brauweizenmalz, das analog zur Gerstenvermälzung aus Brauweizen erzeugt wird.