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Umweltschutz

Die Brauerei Rothaus liegt mitten im Hochschwarzwald, einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Deshalb fühlen wir uns dem Umweltschutz schon seit jeher verpflichtet. Schon lange bevor der Umweltschutzgedanke zum Allgemeingut geworden ist, haben wir den damit zusammenhängenden Fragen große Aufmerksamkeit gewidmet. Umweltschutz ist in Rothaus seit Jahrzehnten gelebte Praxis. In Rothaus setzen wir ausschließlich hochwertige Mehrwegflaschen ein, die bis zu 40-mal wieder verwendet werden. Für den Druck unserer Etiketten kommen nur schwermetallfreie Farben zum Einsatz. Die Aluminiumfolie (Faltakapsel) um den Flaschenhals wird ohne Klebstoff so angedrückt, dass sie vor dem Genuss einfach herunter geschoben oder entfernt werden kann. Viele dieser Folien bleiben an den Flaschen und kommen auf diesem Wege wieder zurück in die Brauerei. Vor der Reinigung der Flaschen werden die Folien von einer speziellen Maschine entfernt. Das so gewonnene reine Aluminium kann ohne Einschränkungen von den Aluminiumhütten wieder verwendet werden. Der Verbrauch an Strom, Wärme und Wasser liegt in Rothaus deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Mit modernsten Maschinen und Verfahren erreichen wir hohe Wirkungsgrade, z.B. bei der Wärmeerzeugung und Wärmerückgewinnung. Etwa 80% oder rund 15.000 Megawattstunden an Wärmeenergie, die die Brauerei insgesamt benötigt, wird seit 2008 CO2-neutral mit einem holzbefeuerten Dampfkessel erzeugt. Die benötigten Hackschnitzel stammen aus Abfallholz aus Forstarbeiten im direkten Umland der Brauerei. Dazu bezieht Rothaus zudem 100-prozentigen, regionalen Ökostrom aus dem Wasserkraftwerk Rheinfelden.

Durch das im Jahr 2006 in Betrieb genommene Sudhaus konnte der Wärmeverbrauch bereits um 20% gesenkt werden. Nahezu die gesamten Reststoffe, die während der Produktion anfallen, werden umweltschonend recycelt. Der Restmüll konnte daher auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Der Treber eignet sich hervorragend als Viehfutter. Die im Gärprozess entstehende Bierhefe dient als Basis zur Herstellung von Vitamin- und Aufbaupräparaten. Als eine von ganz wenigen Brauereien in Deutschland betreiben wir eine eigene biologische Kläranlage. Das Abwasser wird in der Kläranlage von 99,9 % der Fremdstoffe getrennt und erreicht nach der Klärung Badewasserqualität. Die 70 Höhenmeter zwischen der Brauerei und der Kläranlage nutzen wir zur Stromerzeugung. Auch bei unseren Lieferanten achten wir auf Umweltschutz. So weit möglich beziehen wir unsere Rohstoffe in Mehrweggebinden. Reststoffe werden sortenrein getrennt und als Rohstoffe (Glas, Stahlschrott, Kunststoffe, Altpapier u.ä.) dem Wertstoffkreislauf zugeführt.

Auch bei unseren Lieferanten achten wir auf Umweltschutz. So weit möglich beziehen wir unsere Rohstoffe in Mehrweggebinden. Reststoffe werden sortenrein getrennt und als Rohstoffe (Glas, Stahlschrott, Kunststoffe, Altpapier u.ä.) dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Die Wirksamkeit unserer Verfahren und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt wird über die strenge behördliche Überwachung hinaus zusätzlich jährlich von unabhängiger Stelle überprüft und durch Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001 bestätigt. Ebenso ist seit Dezember 2015 unser Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert.